„Faszination Fliegen“ der AirEvent Flight Acedamy

Oktober 29, 2016

An diesem Samstag habe ich an einem einmaligen Ereignis der AirEvent Flight Academyteilgenommen: Nach einer einstündigen Einführung in das Fliegen, durften wir die Technikhalle der AirBerlin besuchen und zwei Flugzeuge genauer inspizieren, die dort geradet gewartet wurden. Danach stand ein Sonderflug mit einem A319 an, in dem einmal etwas außergeöhnliche Flugmanöver demonstriert wurden… Details und Fotos folgen alsbald!

Cuxhaven 2016

Oktober 10, 2016

Kurz vor dem 2. Tolkien Lesefest stelle ich fest, dass ich in 2016 ja gar nichts gebloggt habe … Ist auch nicht weiter schlimm, denn im wesentlichen ist auch nix Besonderes bisher passiert. Wir waren über die Karnevalstage und in den Herbstferien wieder einmal (traditionell) in Cuxhaven. Den Urlaub in den Sommerferien verbrachten wir in „Balkonien“, da arbeitsbedingt die ursprünglichen geplanten drei Wochen durch vier Tage im Büro unterbrochen werden mussten.

1. Tolkien Lesefest in Kempen

November 22, 2015

Ein Erfahrungsbericht

KOPF_tolkien-lesefest-2015-kempen.jpg

Am 21. November 2015 fand in Kempen das erste Tolkien Lesefest der Deutschen Tolkien Gesellschaft in der örtlichen Stadtbibliothek statt. Obwohl es das erste seine Art war, war der ausrichtende DTG Stammtisch „Linker Niederrhein“ zuvor schon zweimal Gast in der Bibliothek – das Event firmierte damals aber noch unter dem Titel „Tolkien Tag“.  Da es sich aber um eine kleinere, eintägige Veranstaltung handelt (im Gegensatz zu den bekannten „Tolkien Tagen“) hatte der Vorstand beschlossen, diese Art von Events anders zu bewerben. Denn bei einem „Tolkien Lesefest“ soll das (gemeinsame) Lesen von Werken J.R.R. Tolkiens im Fokus stehen, sowie auch Spiele mit Mittelerde-Bezug und Workshops zur kreativen Mitarbeit. Ziel eines solchen Lesefestes soll zum Einen die Präsentation der Deutschen Tolkien Gesellschaft sein. Zum Anderen soll zusammen mit der Bilbliothek ein Event ausgerichtet werden, welches diese nach Außen hin sichtbarbar macht, potentiell neue Interessierte anlockt und das literarisches Wirken der Bilbliothek unterstützt. Damit haben beide Seiten etwas davon.

Das Programm des Lesefestes ist ja bereits auf der DTG-Seite dokumentiert (siehe hier ). Deshalb soll an dieser Stelle nicht weiter darauf eingegangen werden, was genau im Detail passiert ist (Bilder finden sich bei Flickr) , sondern eher ein kritischer Rückblick gezogen werden.

Fangen wir mit dem Positiven an: Von den besuchenden (Klein-) Kinder wurde das Schminken, die Nordpol-Bastelei und das Vorlesen aus den „Briefen vom Weihnachtsmann“ gut angenommen. Die etwas Älteren zeigten besonders Interesse an dem „Geheimschriften mit Runen“-Workshop und besonders natürlich die Möglichkeit, das „Herr Der Ringe“-Tabletopspiel kennenzulernen und selbst Figuren dazu zu bemalen. Ebenfalls gut besucht waren die Spieleeinführungen zu Gesellschaftsspielen mit Bezug zu Tolkien. Der Kaffee- und Kuchenstand konnte deutlich zu den Einnahmen beitragen (der Eintritt zum Lesefest war ja frei), ebenso wie auch der DTG eigene Stand mit DTG-Merchandising und (Gebraucht-) Bücherverkauf. Es sei angemerkt, dass wir auch insgesamt 16 Poster zur Unterstützung der Flüchtlingshilfe des Arbeiter- und Samariter-Bundes verkaufen konnten (und damit 64€ an Spenden generierten).

Als nützlich erwies sich die Gestaltung des Lesefestes in dem U-förmigen Lesetrakt der Bücherei: Im Eingangsbereich wurde die Kinder zum Schminken von Gandalf, Radagast, Alfrik und Bilbo zum Schminken begrüßt. Der nahe gelegene DTG-Stand machte dann auch gleich deutlich, worum es bei dieser Veranstaltung ging und lud zum Gespräch über unseren Verein ein. Dahinter, neben der Bibliotheks-eigenen Kaffeeausgabe, war der Kuchenstand aufgebaut, sodass Durstige auch gleich etwas Leckeres gegen den Hunger bekommen konnten. In der Nische gegenüber konnten die Kinder dann Basteln und den Geschichten von „Father Christmas“ lauschen.

Im mittleren Teil war dann am Nachmittag Platz geschaffen worden für die Lesung von Myk Jung mit seinen „Geschichten aus der mittelmäßigen Welt“. Hier blieben einige Besucher der Bibliothek spontan stehen, um zu lauschen. Insgesamt waren zu diesem Zeitpunkt etwa 30 Hörer (sitzend!) anwesend und wir empfanden den gewählten Termin (nachmittags, zur allgemeinen Öffnungszeit der Bibliothek) deutlich besser als die separate Abendveranstaltung, die wir im letzten Jahr am Tag zuvor gemacht haben.

Im hinteren Teil war dann das Tabletop-Gelände aufgebaut, gleich neben der zweiten Leseecke mit der Balrog-Figur. Somit wurden die ganz Kleinen nicht gleicht mit all den wilden Figuren konfrontiert, sondern erst, wenn sie die ganze Bibliothek durchstreift hatten.

Apropos: Für das Tolkien-Quiz (was mit ca 20 Teilnehmern ebenfalls gut angenommen wurde) war es eine gute Idee, die beim Lesefest gezeigten HDR-Actionfiguren in der gesamten Bibliothek zu verteilen (eine Frage suchte die genaue Anzahl der Dioramen). Somit wurden die Besucher quasi gezwungen, sich alles anzuschauen. Und da jedes gefundene Diorame „nur“ 0,1 Punkte brachte, konnte am Ende bei einer etwa gleichen Anzahl von richtigen Antworten dann doch noch über die Dioramenzahl etwas differenziert werden.

Der Malwettbewerb war zunächst nur zurückhaltend angenommen worden. Kurz vor dem Abgabeschluss kamen aber dann doch noch einige sehr schöne Bilder herein und wir mussten sogar in der Altergruppe 10-14 Jahre den dritten Platz streichen und den zweiten Platz dafür zweimal vergeben, so schön waren die Bilder. Um die ganz Kleinen nicht ganz chancenlos zu lassen hatten wir für sie eine eigene Altergruppe 7-10 Jahre eingerichtet.

Kommen wir zu den kritischen Anmerkungen.

Bleiben wir bei den Wettbewerben: Ursprünglich hatten wir geplant einen Vorlesewettbewerb zu machen: Das hätte ein echter Wettbewerb mit Jury werden können oder auch nur eine „Mutprobe“ frei nach dem Motto: „Jeder der kommt und etwas von Tolkien vorliest kann einen Preis gewinnen!“. Dies war eigentlich auch der Aufhänger zu unserem Lesefest, denn es fand direkt am Tag nach dem bundesweiten Vorlesetag statt. Leider hatten wir zu wenig Personal vor Ort um diese Aktion aktiv durchzuziehen. Zum Glück (?) hatte aber auch von den Gästen keiner direkt nachgefragt, ob und wo dieser Wettbewerb denn stattfindet. Darüber sollten wir fürs nächste Mal nachdenken!

Die Idee, unser Lesefest mit dem deutschen Vorlesetag zu verknüpfen kam jedenfalls bei der Bibliothek gut an. Der Vorteil ist, dass man einen festen Termin hat, an den man sich anlehnen kann und somit bereits zu Beginn des Jahres planen kann.

Dann war da noch der Gewandungswettbewerb… Diesen hatten zwar nicht wir von der DTG ausgerufen, sondern die Bibliothek alleine. Und tatsächlich waren auch einige Besucher in Gewandung erschienen (sogar extra aus Berlin: Danke an Reinhard und Andrea für den Besuch!!). Jedoch wurde aufgrund der überwiegend „professionellen“ Art der Gewandung auf eine Preisverleihung an DTG’ler verzichtet, da die Zielgruppe eigentlich „normale“ Besucher der Bibliothek gewesen waren. Damit blieben dann leider keine Kandidaten mehr übrig …  Das sollte beim nächsten Mal deutlicher klargestellt oder zumindest auch DTG’ler fair berücksichtigt werden. Zumindest ging dieser Wettbewerb auch aufgrund des Zeitdruckes am Ende unter.

Neben der Leseecke zu den „Briefen vom Weihnachtsmann“ waren auch ursprünglich zwei weitere Leseecken (1x Hobbit, 1x HDR und Silmarillion) vorgesehen. Davon konnte leider nur die Letztere besetzt werden – wieder wegen Personalmangel vor Ort (allerdings krankheitsbedingt entschuldigt J )  Jedoch war es keine gute Idee, den Organisator vor Ort (mich!) aktiv mit einzubeziehen, da er doch hier und da noch woanders benötigt wurde und die zugewiesene Aufgabe (Leseecke) dann zeitweilig etwas zu kurz kam. Das kann demnächst besser gemacht werden.

Was wir auch wieder gelernt haben: Man kann nicht früh genug anfangen, sich um die Werbung zu kümmern! Dieses Mal waren die Plakate und Flyer bereits rechtzeitig im September fertig, sodass ca. 4-6 Wochen vor der Veranstaltung mit der Bewerbung begonnen werden konnte. Die Bibliothek nutzte dabei die Flyer, um sie den Besuchern bei der Bücherausleihe mit in die Hand zu geben, der Rest wurde an Schulen und anderen Orten ausgelegt. Mit den Plakaten verhielt es sich etwas problematischer: Viele Händler wollten keine Plakate aushängen, um nicht in Zugzwang bei anderen Veranstaltungen zu kommen und sich dann Ihr Schaufenster evtl. „zupflastern“ zu müssen. Somit blieben wenige öffentliche Plätze und die Schulen (sowie natürlich die Bibliothek selbst). Die Werbung über Twitter und Facebook erscheint einerseits etwas zeitgenössischer. Andererseits haben auch zwei Lokalzeitungen (Rheinische Post und Westdeutsche Zeitung) über das Lesefest berichtet, nachdem wir Ihnen eine Pressemitteilung gesendet hatten (siehe RP-Online)

Für den DTG-Stand sollte demnächst eine Mappe erstellt werden, die folgende Unterlagen enthält: eine Preisliste für alle DTG-Artikel mit Strichliste (damit bei der Abschlussrechnung die DTG Merchandising Artikel gemäß Checkliste sauber getrennt von allen anderen Einnahmen aufgeführt wird), sowie die üblichen DTG-Flyer und natürlich auch Mitgliedsanträge!!

Abschließend sei gesagt, dass trotz der obigen kritischen Punkte das Lesefest ein voller Erfolg war. Denn allen Teilnehmern und Besuchern hat es offensichtlich sehr viel Spaß gemacht und auch die notwendigen Vorbereitungen hielten sich in Grenzen. Wir freuen uns auf das nächste Jahr!

Cuxhaven 2015

Oktober 16, 2015

Wer sich fragt, was wir (u.a.) gemacht haben, als das Wetter mal nicht so gut war, möge einen Blick hierauf werfen:

   
 

Und: Nein, wir haben (noch) kein Skat gespielt, sondern (nur) MauMau .. 

Cuxhaven 2015 – Cache Finals

Oktober 15, 2015

Da wir natürlich auch in diesem Jahr wieder ein wenig Geocaching betrieben haben, hier ein paar Eindrücke von den Finals:

Das waren ein paar der beinahe 30 Caches, die wir gefunden haben. Am besten war natürlich das „traditionelle Logbuch“ (Schreibmaschine) im Restaurant „Leuchtturm“ in Duhnen🙂 Ein wenig stolz bin ich auch auf die zahlreichen „Rätsel-Waches“, die ich gelöst habe und somit auch von der Cix-Landkarte tilgen konnte. Beispiele gefällig? Siehe hier:

Besonders witzig auch: Vogelperspektive – Diese Art kannte ich noch gar nicht!

Cuxhaven 2015 – Impressionen

Oktober 15, 2015

Wir sind wieder einmal in Cuxhaven. Statt jeden Tag einen eigenen Eintrag zu machen (in dem eh nichts Neues aus Cuxhaven drin steht, was man nicht sowieso schon kennt🙂 ) gibt es stattdessen ein paar Collagen von Fotos, die ich während der Tage hier gemacht habe:

 

 

Wer kennt die einzelnen Motive?

GCoFT – Paella

Juni 7, 2015

Unser „Gentlemen Club of Finest Taste“ hatte sich vorgenommen, eine Paella zu machen. Diese Idee bestand bereits seit letztem Jahr (wir hatten schon die Pfanne für den Gasgrill gekauft) war aber bisher nicht umgesetzt worden – bis zu diesem Wochenende!! Die Meeresfrüchte waren bereits vorbestellt worden und mussten nur noch am Samstagvormittag in Krefeld abgeholt werden. Also machten wir uns gemeinsam im Auto auf den Weg. Auf dem Rückweg mussten bei Real noch die fehlenden Zutaten gekauft werden. Zurück in Kempen entschieden wir uns, für den Nachtisch eine Lage Erdbeeren zu kaufen. Im Baumarkt holten wir dann noch eine Gasflasche, da die vorhandene doch bald leer zu sein schien. Insgesamt dauerte diese Einkaufstour von 11 bis knapp 14 Uhr!

Gegen 16 Uhr trafen wir uns dann wieder uns es ging ans Vorbereiten. Als Zutaten für die Paella hatten wir gekauft:

  • Hähnchenkeulen
  • Chorizo-Würstchen (in scharfer und „normaler“ Version
  • Gambas
  • Vongole-Muscheln
  • Calamareskörper
  • kleine Calamerares
  • Sardinen
  • Paprika, Tomaten, Zwiebeln, Erbsen und Bohnen
  • Paella-Reis
  • Zitronen
  • Rosmarinzweige,Pfeffer,Paellagewürz,Safran und Paprikapulver
  • (auf den Knoblauch verzichteten wir)

Nachdem alles bereit war, wurde die Pfanne mit Olivenöl erhitzt und die Zutaten nacheinander angebraten, bevor am Ende alles zurück in die Pfanne kam. Dann köchelte das Ganze noch ein Weilchen unter der Alu-Folie. Den genauen Ablauf der Zubereitung kann man hier auf Flickr nachverfolgen.

Schließlich genossen wir das fertige Gericht mit einem Glas Rotwein (spanischem natürlich) zusammen mit unseren Frauen. Der Abend wurde dann mit dem gemeinsamen Schauen des Champignon-League Finales zwischen Barcelona und Turin abgeschlossen. Natürlich haben wir Barcelona die Daumen gedrückt (Teer Steegen !!!!)😉

GCoFT_Paella

Tolkien Tag 2015

Juni 4, 2015

NazgulKunstSpinnennetz

Auch in diesem Jahr fand natürlich wieder ein Tolkien Tag in Pont bei Geldern statt. Insgesamt zum siebten Male gab es eine solche Veranstaltung des Stammtisches Linker Niederrhein der Deutschen Tolkien Gesellschaft, zum dritten Mal in Pont. Und wieder einmal wurden die Besucher mit neuen Dinge überrascht. Zunächst einmal wurden die einzelnen Locations mit Namen aus dem Auenland bezeichnet, um so etwas mehr Atmosphäre zu schaffen:

Wegweiser

Der Hauptbereich im Pfarrgarten war das „Bockland“ mit dem Pfarrheim als „Brandyschloss“ (der kleine Bach war dann auch passenderweise der „Branntwein“ mit seiner bekannten Brücke ..). Die zentrale Dorfwiese wurde mit „Hobbingen“ betitelt, der Kindergarten „Michelbinge“. Als neue Location war das (große!) Haus der Vereine hinzubekommen, welches den Namen „Wasserau“ bekam. So waren die einzelnen Plätze auch gemäß der Auenlandkarte arrangiert.

Was tat sich nun in „Bockland“? Neben den üblichen Gelegenheiten der Verköstigung, gab es auch hier wieder Aussteller mit Bezug zu Mittelerde. Erstmalig war auch geräucherter Fisch der Forellenräucherei Hilger aus der Eifel im Programm. Neu gekommen war die Firma Mytholon mit ihren Gewandungen und LARP Ausrüstungsgegenständen.

MytholonRalfRueger

Ebenso neu waren ein Stand des Metmann, der zahlreiche Met-Getränke im Angebot hatte, sowie Celtic Circle Accessoiresmit hochwertigem Schmuck und Parfum-Noire mit Parfüms und Räucherwerk. Schließlich gab es auch eine neues „Zwergenlager“, wo die handwerklichen Arbeiten dieses Volkes bewundert werden konnten (und die schweren Rüstungen von Thrain und Dwalin – mit Vortrag von Kris Klemme!).

DurinsFolk

Im „Brandschloss“ wurden schließlich Vorträge und Lesungen rund um Mittelerde vorgetragen. Darunter u.a.:

  • „Tolkiens Oxford“ von Dr. Christian Weichmann
  • „Die Valaquenta für Einsteiger“ von Betty Finke
  • „Vom Ursprung der Fantasy – Die Entstehung des Genres als Evolutionsmodell“ von Dr. Frank Weinreich
  • „Macht und Verantwortung der Phantasie“ von Friedhelm Schneidewind
  • „Das vergessene Volk – die Dúnedain des Nordens“ von Andreas Zeillinger
  • „Mittelerde kommt zum Leben – eine Multimedia-Show“ von Robert Vogel
  • Autorenlesung „Der Herr Der Ohrringe“ und „Der Hobbknick“ von Myk Jung

(Das vollständige Programm findet sich unter hier).

Am Samstagabend gab die Band „Faeland“ hier auch ein Konzert, bevor um 21 Uhr Gandalf eine kleine Kostprobe seiner Unterhaltungskünste zeigte: Es gab ein Feuerwerk – was für einen stimmigen Abschluss des Abends sorgte.

Als „Alte Bekannte“ waren auch in diesem Jahr wieder mit ihren Ständen hier vor Ort: „Der Bücherkoffer“ (Webseite: hier), René Rossenbergs Tolkienshop, Sam Gamgee (alias Jörg Heiniger) mit seiner Hobbitküche, Crimson Feather mit ihren Stand zur Kunst des Schreibens, der Bogenbauer Michael Dietz, die Süßkraemerey mit ihren kleinen Köstlichkeiten, Burkhard Intervent mit seinen „Hornarbeiten“, sowie die Sport- und Freizeit-Bogenschützen des sfb-geldern-walbeck. Die Falknerei Arcen zeigte wieder ihre beeindruckenden Greifvögel.

In Bockland waren zudem als als Reenactment-Gruppen vertreten: Ennorandirrim aus den Niederlanden, Dunedain-Germany, Fellow-ship, Fedegestas, sowie Orks der Gruppe Zabís-Udu.

Ork-2014

Vom „Bockland“ aus konnte man sich nun weiter durch den Ort nach „Wasserau“ begeben. Diese Location (das „Haus der Verein“) konnte in diesem Jahr erstmalig mit genutzt werden und bot aufgrund seiner Größe enormen Platz! Insbesondere natürlich für das Diorama „Auf zum Berg“ aus der „Schlacht der Fünf Heere“ der Modellbaugruppe 50000-Orks um Peter Herfen – eine gewaltige Ansammlung von über 12000 Tabletop Modellen aus dem „Hobbit“ und „Der Herr Der Ringe“:

50000Orks

Dirk Helmes erklärte dazu auch an seinen Tabletop-Tischen das Spiel mit den kleinen Figuren. Neu war die Ausstellung zum Thema „Aquadesign“ – Aquarien im „Herr Der Ringe“/“Hobbit“ Ambiente von Manuel Krauß (siehe auch hier). Künstlerische gab an den beiden Sänden von Becky Dillen und Jenny Dolfen. Allerlei Merchandising gab bei Aliensouvenirs. Aufgrund des vergrößerten Platzes hatten in diesem Jahr die Spiele-Erklärer des Kosmos-, Pegasus und Asmodee-Spieleverlag endlich mehr Tische zur Verfügung, um mit den Gästen gemeinsam neue und alte Spiele zu erkunden.

Weiter östlich erreiche man nun „Hobbingen“, wo die beiden Reenactment-Gruppen Friesenteam-Rheingold und Wandelbarihr Lager hatten. Beide sind auch schon „alte Bekannte“ auf dem Tolkien Tag. Das „Friesenteam“ beeindruckt die Gäste immer wieder mit ihrer Darstellung der Nazgúl und schwarzen Reiter, das Team „Wandelbar“ mit ihrer Darstellung des Lebens in Mittelerde.

Nazgul

Ein Stückchen weiter im Osten, gleich neben „Hobbingen“ lag nun „Michelbingen“ (der Kindergarten in Pont). Hier hatte die KFD Pont e.V. einen Stand mit Kaffee und Kuchen davor. Außerdem präsentierten sich das Bundesamt für magische Wesen, das Costume Empire mit seinen Gewandungs-Workshops, Julia John mit ihren Stickereien, sowie Michael Lukas und Torsten Heine ihre PC-Spiele rund um Mittelerde. Im Foyer konnte man (meine!) Dioramen mit den „Herr-Der-Ringe“ Actionfiguren bewundern:

GandalfBalrog

Im hinteren Außengelände des Kindergartens kümmerten sich Waldritter mit ganztägigen Aktionen um die kleinen Gäste, z.B. mit einem Ausfall ins Orklager der Zabís-Udu, beschützt von den Dúnedain-Waldläufern.

WaldritterGandalf

KampfMitDenOrks

Musikalische Töne wurde während beider Tage zudem durch die beiden Gruppen „Verus Viator“ und „Fafnir“ angeschlagen, die zwischen den Locations pendelten und für Unterhaltung sorgten. Ein weiteres Konzert mit Musik inspiriert von Tolkien und Mittelerde wurde von „Bardensang und Zauberklang“ gegeben.

Vollständige Informationen finden sich unter www.tolkientag.de, u.a. auch der Trailer-Film und der neue Lageplan!

Trotz des regnerischen Samstags und größtenteils trockenen Sonntags waren ca. 2700 Besucher beim Tolkien Tag. Hinzu kommen noch ca. 200 Aussteller und 50 Premiumgäste, insgesamt also ca. 2950 Personen – ein neuer Rekord !! Besonders zu erwähnen sind hier Faye und Tanja Reisel, die extra aus Luxemburg zum Tolkien Tag nach Pont angereist sind:

FayeUndTanjaReiselAusLuxemburg

Einen Großen Dank an die zahlreichen Helfer und Vereine, ohne die Durchführung eines solchen Tolkien Tages definitiv nicht möglich wäre! Und natürlich an unsere Sponsoren, die das Tolkien-Quiz und die Tombola unterstützt haben !!

PS: Die Rheinische Post berichtete übrigens in folgenden Artikel über den Tolkien Tag 2015 in Pont:

Nun ist erst einmal Pause … bis zum nächsten Jahr!

ThorinPause

Mehr Fotos gibt es auf Flickr hier.

Der Ring geht nach Süden

Februar 22, 2015

Im Anschluss an unsere GCoFT-Februar Session gab es noch eine nette Geschichte, die ich hier (besonders als „Herr Der Ringe Fan“) erzählen möchte:

Nachdem wir uns gegen 23:50 voneinander verabschiedet hatten, erreichte mich gegen 00:30 eine Kurznachricht eines meiner beiden (GCoFT-) Freunde mit dem Inhalt, er habe seinen Ring verloren… ob ich mal schauen könne, ob er ihn bei uns verloren habe. Nun, diese Nachricht hatte ich leider erst am morgen gelesen und konnte deshalb nicht direkt antworten. Natürlich habe ich gleich alles abgesucht, inkl. der Müllbeutel, die schon längst in der Tonne lagen. Leider mit keinem Ergebnis. Als ich dann die Bilder unseres Abends in der iCloud für die Freunde veröffentlich hatte, bekam ich eine weitere Nachricht, dass man auf einem Bild ja genau sehen könne, dass er ihn beim Kneten der Semmelknödelmasse noch angehabt habe – mit der erneuten Bitte, doch mal in den einen Knödel vom Rest zu gucken, den wir bei uns zuhause behalten hatten. Hatte ich auch dann wieder getan, leider wieder ohne Erfolg…

Im Telefongespräch am Mittag stellte sich dann aber heraus, dass mein Freund nicht bekommen hatte, dass er neben den Resten des Desserts von meiner Frau ebenfalls noch einen Knödel bekommen hatte, bevor er sich auf sein Fahrrad geschwungen und in den Kempener Süden nach Hause gefahren ist. Und siehe da!! Tatsächlich fand sich in diesem einen Semmelknödel „Der eine Ring“🙂 Welch ein Zufall, dass es ausgerechnet der Knödel war, den mein Freund bekommen hatte. Mein anderer Freund (dritter GCoFT-Teilnehmer) war zwischendurch ebenfalls informiert worden und hatte seinen Knödel untersucht …

Hier das Bild vom Kneten der Semmelmasse:

GCoFT-Feb2015-8

Hier das Beweisbild: Der Ring im Knödel:

DerVerloreneRing

GCoFT-Februar 2015

Februar 22, 2015

Nachdem wir unser Winter-Essen wieder einmal im Alt-Derp in Kevelear haben stattfinden und uns mit feinstem Dry-Agee Beef haben verwöhnen lassen, war es nun wieder einmal Zeit etwas selbst zu kochen: Wir hatten uns auf Ungarisches Gulasch mit selbstgemachte Semmelknödeln geeinigt (Rezept siehe unten – wohl für 2 Personen, da wir zu dritt waren musste alles x 1.5 genommen werden)

Um 14 Uhr sind wir die noch fehlenden Zutaten und Getränke einkaufen gegangen. Dann wurde ab 15:30 Uhr erst einmal die erste Halbzeit der Sky-Bundesligakonferenz geschaut. Zu Halbzeit ging es dann ans Arbeiten und Vorbereiten des Gulasch. Das dauerte dann aber bis kurz nach 17 Uhr, sodass wir von den zweiten Halbzeiten nicht mehr viel mitbekommen hatten. Als Lohn für die Mühen wurden die ersten Flaschen Bier geöffnet. Um 18 Uhr wurde das Schmoren des Gulasch in Gang gesetzt, was bis 20 Uhr dauerte. Gegen 18 Uhr hatten wir die Knödeln zubereitet und konnten das 18:30 Uhr Spiel bei Sky gucken (Köln-Hannover… Endergebnis 1:1 … Gähn). Um 20 Uhr wurden dann die Knödeln ins Wasser gelassen und ca 10-15 Min im Wasser erhitzt. Gegen 20:20 Uhr war es dann soweit – wir konnten endlich essen !!

Anbei ein paar Bilder der Zubereitung und des fertigen Gerichts:

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Im nächsten Blogartikel „Der Ring geht nach Süden“ gibt es noch eine nette Anekdote, die sich im Anschluss abgespielt hat🙂 !

Das Gulasch

Zutaten:

  • 1 kg Rindfleisch, aus der Keule o. Schulter
  • 5 Zwiebeln
  • 50 g Butter- oder Schweineschmalz
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Mehl
  • 3 Tl edelsüßes Paprikapulver
  • 2 Tl scharfes ger‰uchertes Paprikapulver, (PimentÛn picante)
  • 1/2 Tl Cayennepfeffer
  • 1 Tl Kümmel
  • 2 Zwg. Majoran
  • 2 Stk. Lorbeerblätter
  • 1/2 Zitronenschale, Abrieb
  • Salz,Pfeffer
  • 1 Tl Zucker
  • 6 El Tomatenmark
  • 250 ml trockener Rotwein
  • 4 Tomaten
  • 1 l Bratenfond
  • 3 EL Rotweinessig
  • Wasser
  • 2 Kartoffeln, mehligkochend
  • 2 rote Paprikaschoten
  • 2 gelbe Paprikaschoten
  • 2 Chilischoten
  • Créme fraíche

Anleitung:

  1. Zwiebeln würfeln. Schmalz in einem breiten Topf erhitzen. Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Knoblauch fein hacken und kurz mitdünsten. In einer Schüssel beiseite stellen.
  2. Fleisch in 3 cm grofle Würfel schneiden und mit den Paprikapulvern und Pfeffer würzen. Anschließend mit Mehl bestäuben und portionsweise nach und nach kräftig anbraten, dabei häufig umrühren. Mit Salz und Kümmel (falls erwünscht🙂 ) würzen. Zwiebeln und Fleisch in den Topf geben.
  3. Tomatenmark einrühren und bei mittlerer Hitze unter Rühren mit anrösten. Zweimal mit Wein ablöschen und einkochen lassen. Tomaten hinzugeben und anschmoren.
  4. Den Bratenfond und Rotweinessig zugießen und das restliche Paprikapulver, Kümmel, Majoran, Zitronenschale und Lorbeerblätter hinzugeben. Das Gulasch aufkochen und abgedeckt bei schwacher Hitze 2 Std. schmoren lassen.
  5. Die Kartoffel schälen und fein reiben. Paprika in Streifen und Chilischoten in feine Stücke schneiden. Alles zusammen ins Gulasch rühren. Noch etwa 1 Std. weitergaren, bis das Fleisch weich ist.
  6. Mit Salz und Zucker abschmecken. Mit Créme fraíche anrichten.

Die Semmelknödel

Zutaten:

  • 10 altbackene Semmeln
  • 1/2 l warme Milch
  • 2 Zwiebeln
  • 30 g Butter
  • Petersilie
  • 5 Eier
  • Salz, Pfeffer

Anleitung:

  1. Semmeln in dünne Scheiben schneiden und mit der Milch übergießen
  2. 1/2 Stunde ziehen lassen
  3. geröstete Zwiebeln, Petersilie, Salz und Pfeffer auf die Masse geben
  4. durchkneten und zu Bällchen formen
  5. ins sprudelnde Salzwasser geben
  6. ca. 20 min ziehen lassen, nicht zu stark kochen