Tag1

Kurz vor der geplanten Mittagspause mussten wir an einem kleinen Parkplatz rechts ran, da wir von der Wagenelektronik aufgefordert wurden, Öl nachzufüllen! Na toll… Und das, wo der Wagen letzte Woche wegen Ölverlusts in der Werkstatt war!! Das hieß Warten auf den ADAC…


Der nette Herr vom ADAC kam dann auch um 15:30 und meinte, er wäre doch schnell gewesen, hat er den Anruf doch um 15:20 Uhr erhalten (Nun ja, die Volvo-Assistance hatten wir um 13:40 Uhr angerufen…sehr kompetent waren die nicht: Der erste Mensch konnte mir nicht erklären, wie ich in meinem Wagen den aktuellen Standort aus dem Navi auslese – er selbst hätte gar kein Navi, noch nicht mal ein Smartphone… Seine Teamleiterin (ich war bereits in Eskalation) konnte mir auch nur einen Mietwagen bis zur Reparatur meines Fahrzeuges anbieten, max. Jedoch für 6 Tage…). Ergebnis der Untersuchung war dann, das der Ölschaden wohl zu groß wäre und der gelbe Engel keine Verantwortung für eine Weiterfahrt übernehmen könne. Das müsse Volvo entscheiden!


Somit wurde unser Auto von einem ADAC-Abschleppwagen (auf den wir auch erst wieder warten mussten) zur nächsten Geschäftsstelle abgeschleppt. Wir sind mitgefahren, meine Eltern mit Thomas schon mal vor bis nach Reute/Österreich. In der Geschäftsstelle bekamen wir einen ADAC-Leihwagen (immerhin neu!), mit dem wir erst einmal unsere Fahrt fortsetzen konnten. Unser Wagen würde dann am Montagmorgen zurnächsten Volvo Werkstatt gebracht…


Gegen 20 Uhr erreichten wir dann endlich unser Hotel in Reutte. Was hatte ich mich auf ein leckeres Abendessen gefreut! Passend zum Tagesverlauf mussten wir dann hören, dass das Hotelrestaurant am Abend wegen einer Hochzeitsgesellschaft nicht zur Verfügung stand. Die Hotelgäste wurden gebeten, die umliegenden Restaurants aufzusuchen! Das ließ meine Mutter natürlich nicht auf sich beruhen: Der Hotelier möge doch für uns einen Tisch reservieren lassen. Erst als das nicht klappte bekamen wir den Vorschlag, in einem kleinen Nebenraum das Hochzeitsmenu zu uns zunehmen (nein, keine Reste, sondern die einzelnen Gänge, genau wie die Hochzeitsgesellschaft: Süppchen, Schweinefilet in Pfifferlingsoße und ein Eis zum Nachtisch). Damit war der Tag dann einigermaßen gerettet!

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