Tolkien Tag in Kempen 2014

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Am 14. und 15. November war wieder ein Tolkien Tolk in Kempen. Nachdem wir im letzten Jahr nur einen halben Nachmittag zur Verfügung hatten, gestattete uns in diesem Jahr Die Stadtbibliothek den Freitagabend und den ganzen Samstag (11-17 Uhr) zu gestalten.

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Den Auftakt sollte eine Lesung am Abend machen. Wir entschieden uns Myk Jung einzuladen, der uns Geschichten von J.R.R. Tolkien selbst, wie auch seine eigenen Parodien „aus der Mittelmäßigen Welt“ dazu vortragen sollten. Zuvor gab es ab 18:30 Uhr einen kleinen Empfang mit Sekt und kleinen Leckereien, um schon mal in Stimmung zu kommen. Danach gab Dr. Christian Weichmann eine kleine Einführung mit einem Vortrag „Wer war J.R.R. Tolkien?“ zu dem Autor. Myk Jung hatte für seine Lesung die Balrog-Szene aus dem Kapitel von „Die Brücke von Khazad-Dûm“ vorbereitet, was sehr passend war hatten wir doch auch einen große Balrog-Figur in der Bibliothek stehen (dessen Flügel aber leider nicht „von Wand zu Wand“ reichten). In seiner wie immer sehr lustigen Art trug Myk das Kapitel Tolkiens vor, bevor er zu seiner Parodie aus „Der Herr Der Ohrringe“ wechselte. Szenen des Originals, die von ihm zunächst ausgelassen wurden, konnten dann in einem Vergleich aus „Der Herr Der Ohrringe 2“ neu betrachtet werden, sodass sich insgesamt ein sehr komplettes Bild dieser Szene ergab. Alle Beteiligten hatten sehr viel Spaß. Am Ende konnten wir sogar Myks jugendliches Schaffen bewundern, als er uns tatsächlich selbstgezeichnetes Kartenmaterial mit Mittelerde auf Druckerpapier mit Lochrand präsentierte – Ich hielt Myks Kartenkünste immer für ein Märchen und wurde somit eines Besseren belehrt🙂

Leider waren nur wenige „neue Gäste“ dabei, ein Großteil der Hörer bestand aus alteingesessenen DTG-Fans… Zum Abschluss gab Sebastian Kleinen uns die Möglichkeit zu einer Metprobe, sodass wir Myks Lesung noch einmal Revue passieren lassen konnten.

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Am Samstag ging es dann um 11 Uhr weiter. Die ganze Veranstaltung war auf zwei Beinen aufgestellt: Zum einen gab da den „Lesung“-Teil. Den Beginn machte Betty Finke mit ihrer „Geschichte vom kleinen Ork, der nicht kämpfen wollte“. Danach wollten wir uns auf die kleineren und unbekannteren Werke J.R.R. Tolkiens konzentrieren. Den Anfang machte wir mit „Bauer Giles von Ham“, den wir mit von zwei kleinen Pausen versahen, um den Zuhörern etwas Erholung zu gönnen. Vortragende hier waren Marina Maurer, Jörg Heiniger und Dr. Christian Weichmann. Nach einer etwas längeren Pause trug dann Tim Scholz Tolkiens „Schmied von Großholzingen“ vor, wieder mit einer Pause dazwischen. Hielt sich die Zahl der Zuhörer bei „Giles“ noch sehr in Grenzen, waren es dann beim „Schmied“ doch mehr. Vielleicht lag das an der Uhrzeit, denn „Giles“ hatten wir von 12-14:30 Uhr geplant, den „Schmied“ dann von 15:30-17 Uhr.

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Den Anderen Teil unseres Tolkien Tages bildeten die Vorträge: Hier begann Dr. Christian Weichmann mit einem etwas ausführlicheren Vortrag „Wer war J.R.R. Tolkien?“ als noch am Vorabend. Im Anschluss fragte dann Dr. Frank Weinreich „warum Tolkien lesen?“. Betty Finkes Vortrag „Fantasy-Literatur für Kinder“ musste leider mangels Nachfrage ausfallen, ebenso wie die Wiederholung ihrer „Geschichte von kleinen Ork“, die sie anstelle von Torsten Heines Vortrag zum Thema „Spiele nach Büchern von Tolkien“ machen wollte, der leider wegen Krankheit nicht kommen wollte. Das Programm wurde zusätzlich durch folgende kleineren Punkte abgerundet: Sebastian Kleinen gab einen Workshop zum Thema „Geheimschriften“, der wie bereits im letzten Jahr gut besucht war. Dirk Helmes aus den Niederlanden präsentierte seine Tabletop-Künste im Bemalen von Figuren und Erschaffen von Dioramen, was von den Kindern sehr gut angenommen wurde. Ich selbst stellte meine „Herr Der Ringe“-Actionfiguren in Dioramen aus. Zusätzlich hatten wir auch eine Austellung von Kunstwerken verschiedener Künstler im Programm. Und natürlich hatten wir wieder einen DTG-Stand mit günstigen Büchern und DTG Materialien, sowie einen Kaffee- und Kuchenstand. Um 17 Uhr gab es dann die Auflösung des Tolkien Quizes von Dr. Christian Weichmann, bei dem wieder viele Preise gewonnen werden konnten.

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Insgesamt war es ein gelungenes Event, wenn wir uns auch mehr interessierte Gäste gewünscht hätten. Insbesonders hätten es noch mehr Kinder bei den Lesungen sein können. Woran das gelegen hat schwer zu sagen… Wir werden aber sicherlich nicht so leicht aufgeben🙂

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